Trinkwasser (n) ist ein Nomen, das mit Hilfe des Verbs "trinken" und des Nomens "Wasser" gebildet wurde.

Aber Sprache kann irreführen, denn das meiste Trinkwasser, das wir verbrauchen, trinken wir gar nicht. Wir verbrauchen es für andere Dinge.

 

"2024 nutzte jeder Mensch in Deutschland im Durchschnitt 122 Liter Trinkwasser," ist ein Satz im Aktiv, "jeder Mensch" ist das Subjekt.

 

"aber nur etwa 5 Liter davon wurden auch getrunken oder zum Kochen verwendet." ist ein Satz im Passiv.

Das ursprüngliche Subjekt, das die Handlung ausführte (= jeder Mensch), taucht nicht mehr auf, stattdessen stehen die durchgeführten Handlungen (= das Trinken des Wassers und das Verwenden des Wassers zum Kochen) im Mittelpunkt.

 

Das Subjekt in einem Passivsatz tut nichts, es bleibt passiv. Etwas geschieht mit ihm. In diesem Passiv-Satz sind "5 Liter" (= Plural) das Subjekt.

 

Bildung des Passivs: die konjugierte Form des Verbs "werden" + Partizip Perfekt des Hauptverbs

 

trinken -> Partizip Perfekt: getrunken

verwenden -> Partizip Perfekt: verwendet

 

Der Satz steht im Imperfekt (= Präteritum). Die Imperfekt-Form in der 3. Person Plural von "werden" ist "wurden".

 

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