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Verneinung mit kein
Mit kein verneint man Nomen, vor denen ein
unbestimmter Artikel steht,
z.B.
Ein Kind hat geweint. <->
Kein Kind hat geweint.
Er hat
einen Plan. <-> Er hat
keinen Plan.
In
einem Garten gibt es einen Teich. <-> In
keinem Garten gibt es einen Teich.
oder kein Artikelwort steht, z.B. Sie hat
Geld. <-> Sie hat kein Geld. Wir brauchen Wein. <-> Wir brauchen
keinen Wein.
Sie hat gute Noten. <-> Sie hat keine guten Noten.
kein hat die gleichen Endungen wie ein:
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maskulin Singular |
feminin Singular |
neutral Singular |
maskulin, feminin & neutral Plural |
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Nominativ |
ein
kein |
eine keine |
ein
kein |
-------*
keine |
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Akkusativ |
einen
keinen |
eine
keine |
ein
kein |
-------*
kein |
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Dativ |
einem
keinem |
einer
keiner |
einem
keinem |
-------*
kein |
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Genitiv |
eines
keines |
einer
keiner |
eines
keines |
------*
keiner | * Beachten
Sie: Es gibt keine Pluralform von ein, aber es gibt natürlich eine
Pluralform von kein.
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Verneinung mit nicht
nicht verneint alle anderen Elemente eines Satzes, z.B. Sie wohnt in Hamburg. <-> Sie wohnt
nicht in Hamburg. Das ist der richtige Schlüssel. <-> Das ist
nicht der richtige Schlüssel.
Jeder will mitmachen. <->
Nicht jeder will
mitmachen.
nicht bekommt nie eine Endung.
Satzstellung
von nicht 1. nicht steht normalerweise vor
- Adverbien, z.B. Das Kind liest
gerne. <-> Das Kind liest
nicht
gerne.
- präpositionalen Ausdrücken, z.B. Sie liest
in der Badewanne. <-> Sie liest nicht
in der Badewanne. // Ich will
mit dir ins Kino gehen. <-> Ich will nicht
mir dir ins Kino gehen.
- prädikativen Adjektiven, z.B.
Der Artikel ist interessant. <-> Der
Artikel ist nicht interessant.
- dem Verb/den Verben am Ende des Satzes, z.B. Er hat die Zeitung
gelesen. <-> Er hat die Zeitung nicht
gelesen.
//Sie hat die Schuhe
reparieren lassen.
<-> Sie hat die Schuhe nicht
reparieren lassen.
- trennbaren Präfixen am Ende des Satzes, z.B. Er schlägt die Zeitung
auf. <-> Er schlägt die Zeitung nicht
auf.
-
prädikativen Nominativen, z.B. Er ist
mein alter Lehrer. <-> Er ist nicht
mein alter Lehrer.
2. nicht steht normalerweise nach
dem
konjugierten Verb, z.B. Das Kind
weint. <-> Das Kind
weint nicht. dem
Akkusativobjekt, z.B. Sie isst
die Suppe. <-> Sie isst
die Suppe nicht. dem
Dativobjekt, z.B. Er gehorcht
dem Lehrer. <-> Er gehorcht
dem Lehrer nicht.
spezifischen Zeitangaben, z.B. Sie arbeitet
am Sonntag. <-> Sie arbeitet
am Sonntag nicht.
Aber: Wenn nicht ein Satzelement im Gegensatz zu einem anderen negiert, steht
nicht vor diesem Element, z.B. Sie isst nicht die Suppe, (sondern den Salat). Er gehorcht nicht dem Lehrer, (sondern seinen Eltern.) Sie arbeitet nicht am Sonntag, (sondern am Samstag.)
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