Ja, das möcht‘ ich
noch erleben. Eigentlich ist mir alles gleich, Der eine
wird arm, der andre reich, Aber mit Bismarck – was wird das noch
geben? Das mit Bismarck, das möcht‘ ich noch erleben.
Eigentlich ist alles soso, Heute traurig, morgen froh,
Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Ach, es ist nicht viel
dahinter. Aber mein Enkel, so viel ist richtig, Wird mit
nächstem vorschulpflichtig, Und in etwa vierzehn Tagen Wird er
eine Mappe tragen, Löschblätter will ich ins Heft ihm kleben –
Ja, das möcht‘ ich noch erleben.
Eigentlich ist alles nichts,
Heute hält’s, und morgen bricht’s, Hin stirbt alles, ganz geringe
Wird der Wert der ird’schen Dinge; Doch wie tief herabgestimmt
Auch das Wünschen Abschied nimmt, Immer klingt es noch daneben:
Ja, das möcht‘ ich noch erleben.
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| Lesen und hören
Sie das Gedicht "Ja, da möchte' ich noch erleben" aus dem Jahr 1891
von Theodor Fontane. Entscheiden Sie dann, welche der vier
Kurzzusammenfassungen am besten zu dem Gedicht passt.
Schreiben Sie "1", "2", "3" oder "4" in das Textfeld. Klicken Sie
dann auf [Kontrolle], um zu sehen, ob Sie recht hatten.
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1. Das lyrische Ich klingt zunächst resigniert. Aber dann richtet
sich sein Blick nach vorne und es erkennt, dass die Zukunft trotz
allem noch etwas zu bieten hat, und darauf ist es neugierig.
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2. Das lyrische Ich ist eine Person im fortgeschrittenen Alter,
die hofft, dass sie noch am Leben ist, wenn ihr Enkelkind in die
Schule kommt, und wenn Bismarck seine Pläne umsetzt. |
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3. Das lyrische Ich, das weder viel noch wenig Geld besitzt, und
dem egal ist, welche Jahreszeit gerade ist, hat das Gefühl, das es
bald sterben wird. Vorher möchte es aber noch etwas Ordentliches
erleben. |
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4. Das lyrische Ich findet, dass Dinge, die man im Leben
angesammelt hat, am Ende gar nicht mehr so wichtig sind. Das, was
letztendlich zählt, sind nur die Nachkommen, mit denen man noch etwas
erleben kann. |
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