Rainer Maria Rilke: Der Panther (II) [Audio]

Lesen und hören Sie das Gedicht "Der Panther" von Rainer Maria Rilke (1875 - 1926). Wählen Sie dann die passenden Nomen aus der Box unter dem Foto aus, um die Lücken in dem Text zu dem Gedicht zu ergänzen. Zwei Nomen passen nicht. Klicken Sie dann auf [Kontrolle], um zu sehen ob alles richtig ist. Wenn Sie auf [Tipp] klicken, sehen Sie jeweils den nächsten richtigen Buchstaben.

G e f a n g e n s c h a f t W i r k u n g S a m m l u n g E i n s a m k e i t
L e b e n s e n e r g i e S t r o p h e n S t ä b e n E i n d r ü c k e
B e w e g u n g e n K r e i s A u ß e n w e l t H e r z
DER PANTHER
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

 

Dieses Gedicht, das aus drei besteht, stammt aus seiner „Neue Gedichte“, die im Jahr 1907 veröffentlicht wurde. Es handelt von einem Panther, der sich in befindet. Da von die Rede ist, befindet er sich wohl in einem Käfig. Die des Tieres sind zwar kraftvoll, doch sie laufen ins Leere, da der Käfig so klein ist, dass sich der Panther nur im drehen kann. Es ist anzunehmen, dass er sich schon länger dort befindet, da die nicht mehr für ihn existiert. Er ist abgestumpft und hat seine verloren. Selbst wenn seine Augen ab und zu etwas Neues wahrnehmen, so bleiben diese ohne .
                         

 

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Tipp: Wenn Sie nicht zu den Glücklichen gehören, die ein fotografisches Gedächtnis haben, schreiben Sie sich auf, was Sie Neues gelernt haben.

Foto: https://pxhere.com/de/photo/1423369