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Hören und lesen Sie die Ballade "Der Erlkönig" von
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) und bearbeiten Sie die zwei
Aufgaben. Klicken Sie dann auf [Kontrolle], um zu sehen, ob alles richtig
ist. Wenn Sie auf [Tipp] klicken, sehen Sie jeweils den nächsten richtigen
Buchstaben oder die nächste richtige Zahl.
| 1. Welches Bild
passt am besten zu der Ballade? Schreiben Sie "1", "2" oder "3" in das
Textfeld:
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2. Welche Adjektive passen zum Vater, welche zum Erlkönig? Wählen Sie
die jeweiligen Adjektive aus der Liste aus und schreiben Sie sie in
alphabetischer Reihenfolge in die Textfelder. Achtung, zwei Adjektive
passen weder zum Vater noch zum Erlkönig. |
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angsteinflößend |
angsterfüllt |
bedrohlich |
beschwichtigend |
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besorgt |
gewissenhaft |
schmeichelnd |
skeptisch |
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unheimlich |
verführerisch |
verzweifelt |
zerstreut |
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Die Ballade "Der Erlkönig" wurde 1815 von Franz
Schubert vertont. Hier ist der
Link zu dieser Version, welche von Friedrich Fischer-Diskau gesungen
wird.
Der Erlkönig bzw. die vertonte Version von
Franz
Schubert hat eine Reihe von Bands inspiriert, moderne Versionen der
Ballade zu kreieren. Hier eine kleine Auswahl:
- der
Link zur Version der amerikanischen Metal-Band Hope
Lies Within
- der
Link zur deutschen Rapp-Version von Remo Cesare feat. DAC♛
RZ
- der
Link
zu einer Barbershop-Version (die Sänger ahmen die
Instrumente mit ihren Stimmen nach) von MAYBEBOP
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Der Erlkönig
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind; Er hält den Knaben wohl in dem
Arm, Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.
Mein Sohn,
was birgst du so bang dein Gesicht? – Siehst, Vater, du den
Erlkönig nicht? Den Erlkönig mit Kron’ und Schweif? – Mein
Sohn, es ist ein Nebelstreif. –
„Du liebes Kind, komm, geh
mit mir! Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir; Manch’ bunte
Blumen sind an dem Strand, Meine Mutter hat manch güldenes Gewand.“
–
Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht, Was
Erlenkönig mir leise verspricht? – Sei ruhig, bleib' ruhig, mein
Kind; In dürren Blättern säuselt der Wind. –
„Willst,
feiner Knabe, du mit mir gehn? Meine Töchter sollen dich warten
schön; Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn Und wiegen
und tanzen und singen dich ein.“ –
Mein Vater, mein Vater,
und siehst du nicht dort Erlkönigs Töchter am düsteren Ort? –
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau: Es scheinen die alten
Weiden so grau. –
„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne
Gestalt; Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ –
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an! Erlkönig hat mir
ein Leids getan! –
Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind, Erreicht den Hof mit Mühe
und Not; In seinen Armen das Kind war tot.
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